Ja geht`s noch....?!

Solche und ähnliche Kleinanzeigen findet man immer öfter. Was bedeutet denn schon Fleischbeschau, und was bedeuten denn schon die ganzen Regularien und Vorschriften in Bezug auf Fleisch und deren Verarbeitung und Lagerung.

Der Boom der Rohfütterung artet immer mehr aus. Weiß man wirklich noch, welches Fleisch in welcher Qualität das ist, werden möglicherweise Kadaver abgegeben, werden Hundehaushalte jetzt die Quellen neuer Infektionen?

Egal was es ist und woher es kommt-nur eins ist klar: Es wird den Hunden zum Frass vorgeworfen.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entwicklung!


http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Tier/Schleswig-Holstein-aendert-Tierkoerperbeseitigung-zum-Jahreswechsel_article1416902599.html

Und hier noch so ein Ding

Was ist Fallwild?

Der Gesetzgeber definiert Fallwild in der Tierischen Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV)[1] als Wild, das Anzeichen äußerer Gewalteinwirkung als Todesursache aufweist und nicht erlegt, also nach jagdrechtlichen Vorschriften getötet wurde.

Abhängig von der Todesursache unterscheidet der Jäger:

  • Fallwild, das eines natürlichen Todes gestorben ist, durch Krankheit oder Altersschwäche,
  • Fallwild, das durch nicht-jagdliche Einwirkung des Menschen gestorben ist, z. B. im Straßenverkehr, sog. Wildunfall.

Eine besondere Art von Fallwild sind die beim Mähen landwirtschaftlicher Flächen getöteten Tiere, besonders Rehkitze, zum Teil als Folge strafbarer, unterlassener Vorbeugemaßnahmen zur Wildrettung.

Bei Fallwild können äußerlich wie innerlich Anzeichen einer Gewalteinwirkung[2] fehlen. Da das sogenannte „Ansprechen“ (die präzise Beobachtung, Beurteilung und Identifizierung von Wild vor der Schussabgabe) nicht erfolgt ist, können aus dem Verhalten des Tieres keine Rückschlüsse auf mögliche Krankheiten gezogen werden.

Fallwild gilt in Deutschland als nicht zum Verzehr geeignet. Das Inverkehrbringen nach § 36 BJagdG von nicht erlegtem Wild ist eine Straftat (§ 23 Abs. 1 Nr. 9 Tier-LMHV). „Unfallwild“, welches mit einem Fangschuss erlegt wurde, muss vor dem Verzehr der amtlichen Fleischuntersuchung zugeführt, also einem Amtstierarzt vorgelegt werden, da es sich bei "Fallwild" um ein gesundheitlich bedenkliches Merkmal handelt (§ 4 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. Ziff. 1.3.2 der Anlage 4 zur Tier-LMHV).

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