Proteinreiche Fütterung kann zur Schilddrüsenunterfunktion führen

Im Moment scheint es gerade "schick" zu sein, dem Hund Protein reiche Nahrung zu bieten - auch als Trockenfutter, und gleichzeitig den Anteil an Kohlenhydraten zu senken.

Grundsätzlich kann der Hund damit umgehen: Proteine werden nicht im Körper gespeichert, sie werden einfach ausgepinkelt.

 

.....aber......

 

Protein reiche Nahrung mit wenig Kohlenhydraten erfordert mehr Schilddrüsenhormon!

 

Das neuerdings immer mehr Schilddrüsenerkrankungen beim Hund festgestellt werden ist eng verbunden mit dem Trend, dem Hund Protein reiche Nahrung zu bieten, sei es als Frischfutter oder als Trockenfutter. Sobald der Hundehalter bemerkt, dass der Hund bei dieser Protein reichen Nahrung Fett abbaut, dann hängt dies auch mit den Schilddrüsenhormonen zusammen. Nach gewisser Zeit wird man dann Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion beim Hund bemerken.

 

Der Körper braucht Insulin, um T4 Hormone in T3 Hormone umzuwandeln. Und bei einer Protein reichen aber Kohlenhydrat armen Ernährung wird nicht genug Insulin produziert.

 

Ein weiteres Hormon kann bei einer Kohlenhydrat armen Ernährung aus der Balance geraten: Kortisol!

 

Für die wirklich allermeisten Hunde, also Begleithunde, Haushunde und Sofasitzer sollte stets ein Futter mit adäquatem Proteingehalt gewählt werden. Das schont den Stoffwechsel und die Organe. Und wozu sollte man auch so viele Proteine in den Hund reinfüttern, wenn diese ohnehin, wenn sie den Bedarf übersteigen, ausgepinkelt werden.

 

Hormonelle Imbalancen sind auch für den Hund unangenehm, eine durch Protein reiche Fütterung notwendige Supplementierung mit Schilddrüsenhormonen kann man vermeiden.

 

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