Bakterien

Bakterien

Sie existieren überall und viele nehmen Sie als "böse" war, tatsächlich aber gibt es auch "gute", sie eben nicht nur in unserer Umgebung, sondern auch auf uns und in uns. Sie sind ein überlebenswichtiger Teil von uns. Sie halten uns gesund oder machen uns krank.

 

Das gleiche gilt für den Hund. Die Darmflore wird bestimmt durch die Lebensumstände, die Umgebung, das Alter, durch das Futter. Die Darmflora des Hundes unterscheidet sich daher durch die Darmflora des Wolfes.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5596057/

 

Ändert man einen Faktor, der die Darmflora beeinflusst, dann hat das Wirkungen auf den Körper und die Gesundheit. Manchmal sehr schnell, manchmal schleichend. Wolf und Hund besitzen Bakterienstämme, die der jeweils andere nicht hat.Hund und Wollf haben auch verschiedene Lebensumstände und verschiedenes Futter. Dies hat sich im Laufe der Jahrtausende so ergeben. Jede Spezies hat sich an seine Lebensumstände angepasst. 

 

Für den Menschen änderte sich gerade in den letzten Jahrzehnten die Ernährung stark. Als Folge der immer mehr hoch verarbeiteten Zutaten in unserem Essen nehmen Darmerkrankungen zu. Es ist die Folge eine Anpassungsprozesses der mehr oder weniger unsere Darmflora und somit auch unsere Gesundheit beeinflusst.

 

Beim Hund gibt es seit einigen Jahren einen Trend zur Rohfütterung, als Richtlinie wird dabei immer wieder der Wolf herangezogen. Der Wolf, seine Darmflora, unterscheidet sich durch Lebensumstände und Nahrungsangebot. So gehören Clostridien perfringens zu seiner normalen Darmflora. Beim Hund allerdings lösen sie oft große gesundheitliche Probleme aus. Bewirkt wird das durch eine Protein- und Fett- reiche Fütterung, wie sie zumeist in der Rohfütterung vorkommen. Dies ist nur ein kleines Beispiel. Aber tatsächlich kann durch eine derartige Futterumstellung auch IBD, eine chronisch entzündliche Darmerkrankung, bewirkt werden.