Alles nur "Chemie"

Alles nur "Chemie"

Der Körper funktioniert und basiert auf "Chemie". Es sind Nährstoffe, Hormone, Enzyme usw., die Signale geben und unseren Körper reagieren lassen. Es sind also chemische Vorgänge, die den Körper gesund halten oder krank machen. Normalerweise sind diese chemischen Vorgänge so aufeinander abgestimmt, das der Körper hervorragend funktioniert. 

 

Diese chemischen Vorgänge lassen sich manipulieren. Sehr oft geschehen diese Manipulationen durch die Nahrungsaufnahme. Und damit meine ich jetzt nicht unbedingt sogenannte künstliche Zusatzstoffe, denn auch ganz normale, natürliche Nahrungsmittel können die chemischen Vorgänge in einem Körper beeinflussen. Und sie beeinflussen nicht einfach nur den Körper, sondern auch eine Vielzahl an Mikroorganismen, die am Stoffwechsel in und auf einem Körper beteiligt sind.

 

Jeder Organismus benötigt ein bestimmtes Milieu, um sich optimal entwickeln zu können. So leben Fische im Wasser und der Mensch an Land. Jeder Organismus hat sich an das für ihn optimale Milieu angepasst. 

 

Nicht anders ist es mit den Mikroorganismen, die in oder auf einem Körper leben, z.B. in der Darmflora. Diese Organismen sind ausgesprochen wichtig und erfüllen ebenfalls chemische Funktionen. Leider können aber diese Mikroorganismen auch krank machen, wenn deren Anzahl nicht ausgewogen ist.  Grund dafür ist dann eine Änderung des Milieus für die Bakterien, die eingeleitet wurde durch eine ungünstige chemische Zusammensetzung der Nahrung. Das kann z.B. ein Vitaminmangel oder - überschuss sein, ein Proteinmangel oder - überschuss, ….die Möglichkeiten sind riesig.

Natürlich kann durch eine solche "ungünstige" Ernährung auch ein Mikroorganismus begünstigt werden, der zufällig "aufgenommen" wurde. Durch eine ungünstige chemische Zusammensetzung der Nahrung schwächelt das Immunsystem und der Mikroorganismus breitet sich aus, mit all seinen negativen Folgen.

 

In diesem Fall greifen wir dann zu Medikamenten, um etwas gegen diesen Zustand zu bewirken, genaugenommen sprechen wir dann von einem Medikament gegen diesen Mikroorganismus. Solche Medikamente nennen sich Anti- Biotika. Nur leider scheint der Siegeszug der Antibiotika sich dem Ende zuzuneigen. Immer mehr Mikroorganismen bilden Resistenzen.

 

Warum aber kehrt man diesen Vorgang, der die Ausbreitung eines krankmachenden Organismus zugelassen hat, nicht einfach wieder um? Eine, wie ich finde, logische Frage. Das würde vor allem die Rückfallquote deutlich begrenzen.

 

Diese Umkehrung braucht allerdings ein wenig Fingerspitzengefühl und vor allem etwas mehr Zeit, als beim Einsatz eines Antibiotikas. Dafür ist es aber deutlich schonender und nachhaltiger. Auf diesem Prinzip beruht meine Vorgehensweise.

 

Ich bereite zur Zeit "Baukästen" für Hunde vor vor, die auf einen bestimmten Zustand abgestimmt sind. So z.B. : Giardien, Chlostridien, Helicobacter, E.coli und Leaky Gut. Diese "Baukästen" enthalten eine gut verständliche Darstellung des Problems, Hinweise zum Fütterungsmanagement, detaillierte Produktempfehlungen und ausgewählte Kräuter, usw. zur Bereicherung des Futters. Diese Baukästen können auch begleitend zur einer Antibiotika- Gabe angewendet werden. 

 

Der Vorteil dieser "Baukästen" liegt darin, dass durch die enthaltenen Informationen das Bewusstsein des Hundehalters in Bezug auf das Verständnis des Problems und der Symptome verbessert wird, die Fütterung ist nicht an ein bestimmtes Komplettfutter oder an einen bestimmten Hersteller gebunden, die enthaltenen Kräuter, usw. sind quasi Nebenwirkungsfrei, eine genaue Mengenangabe und Zubereitungsform ist angefügt.

Diese Baukästen werden dann im nächsten Jahr verfügbar sein.