"Fleischallergie" beim Hund

Hunde, die Fleisch nicht vertragen

Der Hund verträgt auf einmal ein bestimmtes Fleisch nicht mehr, vielleicht verweigert er es auch nur zunächst. Später kommt Erbrechen hinzu, dann eine weitere Fleischsorte, Magen- Darm- Beschwerden....sehr wahrscheinlich auch Infektionen mit Parasiten oder pathogenen Keimen.

 

Ja, so etwas ist Realität und die Fälle nehmen zu.

 

Nachdem dann erst unter Hundehaltern Rat gesucht wird, führt der nächste Weg zu einem Ernährungsberater, einem Tierheilpraktiker oder einem Tierarzt. Mitunter werden auch alle zeitnah gemeinsam bemüht oder es folgt eine Odyssee an Versuchen mit Experten auf einer Lösung nach dem Problem, bis dann vielleicht als letzte Möglichkeit ein Hundefutter mit Insektenprotein gewählt wird.

 

Viele Hunde verlieren an Gewicht und/oder zeigen Verhaltensänderungen, es kommen Probleme mit den Gelenken hinzu.

 

Um es vorweg zu sagen: Die Vorgänge bei dieser "Fleischallergie", wie sie entsteht und wie man sie behandeln muss, sind kompliziert und raffiniert. Die allermeisten Versuche, dieses Problem anzugehen, verlaufen bisher meist nur in einer Art Ausprobieren was geht. Das klappt auch....eine Weile,... dann beginnt die Suche von Neuem.

 

Hinter dieser "Fleischallergie" stecken veränderte Stoffwechselabläufe im Hund, die durch eine extreme Ernährungsweise, ein Medikament oder durch eine Infektion mit Giardien, Clostridien oder z.B. auch E.coli ausgelöst werden kann. Besonders häufig begegnet mir dabei das hämolysierende E.coli.

 

Viele dieser Hundehalter erhalten dann auch irgend wann die Diagnose: Austherapiert-es gibt keine Lösung. Schauen Sie, das sie über die Runden kommen.

 

Ich denke schon, das es Lösungsmöglichkeiten gibt, aber man muss da sehr zwischen den möglichen Auslösern differenzieren. Und auch nicht jede "Fleischallergie" ist eine echte Allergie, teilweise gelingt es, diese "Fleischallergie" auch wieder loszuwerden. Aber dazu reicht es eben nicht, den Hund zu barfen, eine bedarfsdeckende Rationsgestaltung vorzunehmen oder den Hund Kohlenhydratfrei zu füttern. Die Ursache geht doch weit mehr in die Tiefe...