Mangan ist nötig für die Verstoffwechselung von Vitamin B1 und Vitamin E und es aktiviert eine Reihe von Enzymen für eine funktionierende Verdauung und effektive Verwertung der Nährstoffe.Mangan optimiert die Verstoffwechselung von Kohlenhydraten, stärkt Gewebe, Knochen, Leber, Niere, Hirn, Herz und Lymphen.

Es kooperiert mit Neurotransmittern und greift in den Energiehaushalt ein. Außerdem ist es ein Bestandteil von Knochen und Knorpeln. Mangan aktiviert viele Enzyme wie zum Beispiel Pyruvate,Carboxylase, Mitochondriale Superoxide, Arginase und Dismutase. Es ist essentiell für die Catecholamine Synthese.

Es ist wichtig für Fruchtbarkeit und Trächtigkeit, unterstützt das Wachstum und die Produktion von Sexualhormonen, reguliert den Blutzucker und wirkt auf die Verwertung von Kohlenhydraten und Proteinen ein. Eine ganze Reihe von Mangan-aktivierten Enzymen beeinflusst den Kohlenhydratstoffwechsel und die Verwertung von Aminosäuren und Cholestorol.In Kombination mit Vitamin K wirkt es auf die Blutgerinnung.

 

Ein Mangel an Mangan kann zu Artherisklerose, Verwirrung,Zittern, Seh- und Hörstörungen, Hautrötungen, erhöhten Cholestorolwerten, erhöhtem Blutdruck, Pankreasschäden, Schwitzen,erhöhtem Herzschlag, mentalen Schädigungen, Zahnschäden,Verfettung, Verlust der Knochendichte, sprödem Fell und weichen Hufen und verminderter Ausdauer führen. Aber auch gestörte Drüsenfunktionen, verminderte Zellatmung, verminderte Fruchtbarkeit, Krämpfe und Lähmungen können die Folge eines Manganmangels sein.

 

Mangan ist ein wichtiger Teil im Enzymsystem, das in den Kohlenhydrat-, Fett- und Proteinstoffwechsel einwirkt. In Verbindung mit Cholin beeinflusst es den Fettstoffwechsel. Mangan wirkt auf Nerven, Muskeln und Hirnfunktionen  und auf das Fortpflanzungssystem ein.

 

Eine für das Pferd optimale und natürliche Manganquelle stellen Leguminosen dar. Insbesondere Alfalfa ist eine sinnvolle Ergänzung in der Pferdefütterung.