Wie gelingen gute Fotos?

Ein gutes Foto ist nicht abhängig vom Budget. Viel entscheidender ist der Fotograf, das Motiv, der Hintergrund und sogar nur der spezielle Ausschnitt des Bildes. Selbst mit einfachsten Kameras können sehr schöne Bilder entstehen, wenn man eine wichtige Regel einhält: Die Kamera befindet sich auf der Höhe des Motives.

Die Perspektive ist für das Bild sehr entscheidend.

Dazu muss sich der Fotograf auf die Ebene des Ojektes bewegen, bei großen Hunden reicht es in die Hocke zu gehen, bei kleineren Hunden sollte man sich auch schon mal hinlegen...

Hier ein schlechtes Beispiel.

Der Aufnahmewinkel ist von oben nach unten auf den Hund. Die Proportionen des Hundes kommen nicht zur Wirkung.

 

Solche Bilder sieht man zu Hauf, schade eigentlich, denn mit wenig Sportlichkeit lassen sich viele bessere Ergebnisse erzielen

 

Immer auf Augenhöhe....

Die Position seitlich hinter einem der sich gegenüber befindlichen Hunde kann das Bild durchaus noch spannender machen, insbesondere wenn man das Gegenlicht einbezieht, kann auch eine ganz besondere Stimmung entstehen wie auf dem Bild unten links zu sehen.

Spannung und Action durch Bewegung

Gerade bei solchen Aufnahmen ist es wichtig, dass der Fotograf sehr passiv ist und einfach auf die beste Gelegenheit wartet. Hilfreich ist es, wenn Hunde z.B. miteinander spielen oder ein "Helfer" die lieben Vierbeiner bespaßt. Auch bei den unteren Fotos warf der Hundebesitzer des Ball in unmittelbare Nähe der Kamera. Die unteren Bilder zeigen das Ergebnis...

 

Lebendigkeit durch Wasser

Tiere im Wasser können sehr reizvolle Motive sein, nicht nur wegen der Bewegung des Wassers, sondern auch wegen der Reflexionen.

Die Mischung aus Ruhe und Dynamik....

 

Interessante Bilder ergeben sich auch, wenn man z.. nicht den Hund, sondern ein ganz anderes Objekt in den Mittelpunkt stellt.

 

Der Betrachter weiss beim Anblick des Bildes sofort, was als nächstes passiert.

 

Ich finde die Dynamik dieses Bildes sehr besonders.

 

Hier die tiefe Position der Kamera bei

einem Pferd. Auch dieses Bild schafft eine bestimmte Stimmung,verstärkt durch das in Grautönen gewandelte Motiv.

 

Man muss wirklich einmal die verschiedenen Möglichkeiten ausprobieren.

Portraits bzw. Kopfstudien können sehr interessant sein, auch hier sollte sich die Kamera immer auf Höhe des Motives befinden. Lediglich bei dem Bild unten rechts wurde die Position von schräg oben gewählt um das charakteristische Faltige zur Geltung zu bringen.

Die Gelegenheit nutzen.... Bilder, die nicht "gestellt" sind, wirken sehr viel natürlicher. Gerade in der Tierfotografie kann Ruhe und Geduld schöne Bilder bringen.Das Bild unten rechts gewann einen Preis bei einem Fotowettbewerb...

Auf den Hintergrund achten...

Mitunter ergeben sich sehr interessante Hintergründe, wie bei dem Bild mit der "kleinen" Katze. Hast Du den Schatten gesehen? Bei der "großen" Katze ist übrigens das gesamte Bild sehr stimmig. Hier kam übrigens eine recht einfache Kamera zum Einsatz.

Tiere im Zoo....

hier benötigt man doch viel Zeit und Geduld und sollte auch stets den Hintergrund berücksichtigen. Gehege und Zäune können das Gesamtbild stören, darum versuche ich stets den besten Hintergrund zu finden.

Immer auf der Suche nach dem besten Motiv...

Wer gern fotografiert, entwickelt irgend wann auch ein Gespür für tolle Gelegenheiten auf schöne Schnappschüsse, wie etwa bei dem Greifvogel mit Beute oder grünen Zitronen nach einem Regenschauer. Man sollte sich an verschiedenen Motiven versuchen um sein Gespür für das richtige Bild zu schulen.

Gerade in der Tierfotografie benötigt man viel Zeit. Ich selbst machte unzählige Aufnahmen, die letztlich nichts taugten. Hilfreich sind die vielen, auch zum Teil kostenlose Programme, mit denen man die Bilder am Computer nachbearbeiten kann. So kann der passende Zuschnitt des Bildes schon einen enormen Unterschied ausmachen.

Entscheidend ist wohl tatsächlich das Auge des Fotografen......