Mo

16

Jul

2018

Ein Leserbrief aus dem Gästebuch

Tanja schrieb:

 

 

Ich finde es schade, dass über Barfen hergezogen wird, wenn man sich damit nicht auskennt. Wenn man, wie ich, mit Kranken, vor allem chronisch kranken Hunden und Katzen zu tun hat, dann weis man, dass Barfen (richtig gemacht), leben rettet. Natürlich soll man Metzgerfleisch dem Supermarktfleisch vorziehen-siehe Antibiotika und Hormonreste..- aber der Hund stammt nun mal vom Wolf ab und der Darm hat sich bis auf eine verbesserte Aufspaltung von Stärke nicht verändert. Getreide, welches in 95 % aller Trockenfutter drin ist, schadet der Pankreas und macht dick

 

Liebe Tanja,

ich möchte nicht über das Barfen herziehen, sondern auf die möglichen Probleme beim Barfen hinweisen. Leider wird das Barfen bzw. die Rohfütterung immer sehr schnell empfohlen, als Allheilmittel angepriesen, ja, es wird teilweise sogar massiv Druck ausgeübt. Druck in der Richtung: Man sei nur dann ein Tierfreund wenn man roh füttert.

Und damit komme ich schon zu einem nächsten Punkt.

 

Du schreibst selbst: Wenn man es richtig macht. 

Weiß man, ob das Barfen richtig gemacht wird, wenn ich es jemandem empfehle? Ich jedenfalls kann es nicht wissen, würde mich aber mit schuldig fühlen wenn es in die Hose geht. Also empfehle ich es nicht.

 

Und WAS ist denn richtiges barfen?

Richtig ist, das wir z.B. einen Hund füttern, keinen Wolf. Der Hund wurde zum Hund, weil er sich dem Menschen anschloss, weil dort die Nahrung leichter verfügbar war, wie auch immer. Dadurch unterscheidet er sich heute vom Wolf. Ist der Hund ein richtiger Carnivor? Jein. Carnivoren haben einen kurzen Darm, aber dennoch ist der Darm des Hundes im Verhältnis zum Darm der Katze länger. Und die Katze ist ein Carnivore.

Es wird noch spannender. Die Darmflora des Hundes ähnelt der Darmflora des Menschen sehr. Mehr, als es die Darmflora des Schweines oder einer Maus sind. Auch das hat die lange Zeit gemacht, die der Hund den Menschen jetzt begleitet.

Die Darmflora von Hund und Wolf unterscheiden sich deutlich. Dazu gibt es Studien. 

 

https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Darmflora_von_Mensch_und_Hund__aehnlicher_als_gedacht1771015590555.html

 

Wenn man denn also einen Hund füttert wie einen Wolf, dann sollte man auch wissen das Clostridien perfringens absolut üblich sind beim Wolf. Der Wolf frisst auch nicht den Mageninhalt seiner Beutetiere und auch nicht den Pansen. Der Wolf kann instinktiv und intuitiv seine Nahrung wählen, weil er frei ist. Das ist der Hund nicht. Ihm bleibt nur die Wahl das zu fressen, was ihm in den Napf kommt, oder es zu lassen. Hilfsweise fressen solche Hunde dann den Kot anderer Tiere, eine Sache, die nur all zu gerne abgetan wird. Genau so wie nüchtern Erbrechen des Hundes. 

 

Der Hund hat sich ganz einfach verändert und ist kein Wolf mehr. Darum haben wir große und kleine Hunde, mit kurzen Schnauzen oder mit langen. Darum haben Lundehunde sehr viel mehr Zehen an den Pfoten als andere Hunde und darum vertragen sie einfach nicht jedes Futter, ja, Lundehunde vertragen nicht mal jedes Fleisch. Weil sie sich angepasst haben!

 

Das Fleisch beim Barfen besteht oft aus sehr viel Bindegwebe und meist ist es auch nicht, wie beim Wolf: Fleisch von Gras- gefütterten Tieren. Da muss man gar nicht nur an die ganzen Hormone in der Tiermast denken. 

 

Ich weiß nicht, welche chronischen Krankheiten Du meinst, wo Barfen dann das Leben rettet. Leider gehst Du darauf nicht weiter ein.

 

Kohlenhydrate sind im Übrigen nicht schlichtweg schädlich, sondern ernähren die Darmbakterien Deines Hundes. Letztlich muss man die Darmflore bzw. die Bakterien korrekt füttern, um einen gesunden Hund zu haben. Und diese Bakterien sind kein Wolf und die Darmflora des Hundes unterscheidet sich von der Darmfora des Hundes, wie bereits oben erwähnt.

 

Wir haben uns übrigens auch entwickelt im Laufe der Jahrtausende. Wenn denn rohes Fleisch so gesund ist- warum essen wir es denn nicht ständig roh, abgesehen von blutigem Steak, Tartar oder Sushi? Leider outen sich auf diese Frage hin viele Barfer als "Vegetarier"......

Wenn also grüner Pansen so gesund ist....warum landet er nicht so auf unserem Teller?

 

Es geht also nicht um das Herziehen über die Rohfütterung, sondern darum auch über "die Kehrseite" der Medaille aufzuklären. Ich habe für mich entschieden, das Barfen keinesfalls so einfach ist, wie es propagandiert wird und die Gefahren dabei weitaus größer sind, als bei einer Fütterung mit Fertigfutter. Man kann mit Nahrung den Körper manipulieren, und das ist ja auch ein großes Thema hier auf meiner Seite. Auch mit Barf kann man manipulieren. Und diese Themen spreche ich an.

 

Danke für Deinen Eintrag ins Gästebuch.

 

Fr

06

Jul

2018

etwas Neues ......für Hunde aber auch Katzen

Verdauungsstörungen

 

Ich stieß auf ein neues Produkt eines ausländischen Herstellers, das mich sofort interessierte aufgrund der Zusammensetzung. Da das Thema IBD noch immer aktuell ist, schien es mir ein Produkt zu sein, das tatsächlich nützlich sein könnte.

 

Orexis, Tabletten" enthält eine einzigartige Kombination aus Kräuterextrakten wie Fenschel, Pfefferminz und andere. Orexis ist ein Ergänzungsfuttermittel in Tablettenform das dem Hund (oder auch der Katze) helfen soll, einen normalen Appetit zu entwickeln.

 

Einige Hundehalter mit IBD Hunden haben diese Tabletten getestet. Der Hund erhielt eine Tablette, wenn es ihm schlecht ging, Bauchschmerzen hatte, einen aufgedunsenen Bauch hatte oder ähnliches. Orexis wurde von allen als sehr gutes Produkt bezeichnet.

 

Diese Tabletten sind nun in Deutschland verfügbar, für Hunde über 10 kg Körpergewicht heißt das Produkt Orexis M/L.

 

Für Hunde unter 10 kg Körpergewicht und Katzen heißt das Produkt Orexis small.

 

Orexis kann über den www.docfutter.shop bezogen werden.

 

 

 

Di

03

Jul

2018

Bakterien

Bakterien

mehr lesen

Do

12

Apr

2018

60 Seiten Informationen zu IBD

60 Seiten Informationen zu IBD

mehr lesen

Mo

12

Mär

2018

Feenstaub

"Feenstaub"...ein Ergänzungsfutter, jetzt erhältlich

mehr lesen

Do

08

Mär

2018

Sehr gute Ergebnisse

IBD beim Hund......Durchfallepisode beendet

mehr lesen

Fr

02

Mär

2018

Neuigkeiten

Es tut sich was...

mehr lesen

Mi

24

Jan

2018

IBD, IBS, EPI.......die Lösung gefunden?

IBD, IBS, EPI .....Lösung gefunden?

 

Lange habe ich nicht geschrieben, der Grund war meine intensive Recherche im Bereich IBD Irretable Bowel Desease beim Hund. IBD, das bedeutet ständige oder wiederkehrende Entzündungen im Verdauungstrakt für die keine Ursache gefunden werden kann. Natürlich kann das auch genetische Gründe haben...aber bei vielen kommen dann weitere Probleme hinzu...es kommt zu Unverträglichkeiten oder Allergien, Bauchspeicheldrüsenproblemen oder Gallenproblemen, Probleme mit Fetten...andererseits gibt es viele EPI Hunde (Exocrine Pancreas Insuffizienz) die Durchfall haben, Schleim im Kot, Blutbeimengen, zunehmende Unverträglichkeiten...Verhaltensänderungen...Unruhe...Schmerzen und Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit.....

 

Ich begab mich also auf die Rückwärtssuche, intensiv und etliche Monate...und es gibt eine interessante Spur...für die meisten Hunde die als sogenannte "schwere Fälle" gelten, habe ich nun einen begründeten Verdacht was die "Ursache" ist.

 

In all den Monaten habe ich mit einigen Hundehaltern, die einen IBD Hund haben, eng zusammen gearbeitet und nun sind wir in der Phase, wo wir gezielt auf die vermutliche Ursache hinwirken. Es dürften dann auch einige "Baustellen" reversibel sein, d.h.,....wenn ich richtig liege, dann sollte sich eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität ergeben.

 

Alle bisherigen Informationen und Ergebnisse decken sich mit den Symptomen des Hundes und mit den Beobachtungen der Hundehalter. Eine gezielte Auswertung der bereits vorhandenen Blutbilder möchte ich gerne noch machen um die eindeutigen "Marker" festzulegen. Allein, die viele Zeit, die ich dafür brauche neben meinem normalen Leben, bremst mich ein wenig...In den letzten Wochen habe ich viele "Nachtschichten" für die Recherche eingelegt, denn bei den als schwere Fälle bezeichneten Hunden leidet die Lebensqualität zusehends und deren Tierärzte sind ratlos.

 

Ich hoffe sehr, das ich den Ursprung dieser für Mensch und Hund belastenden Erkrankung gefunden habe. Jetzt liegt es daran, "offene" Tierärzte zu finden, gezielte Screenings zu machen, mit geeigneten Medikamenten einzuwirken und die Nahrung auf das Optimum anzupassen. Die entsprechenden Detail habe ich bereits, es muss nur noch die Feinabstimmung erfolgen.

 

Ich bin sehr optimistisch und wünsche mir viele, viele "Daumendrücker"....denn es scheint so, das diese oben genannten Krankheiten zunehmen und die Quote beim Behandlungserfolg sinkt. 

Di

24

Okt

2017

Avocado für Hunde - hier der Link

Gern komme ich der Aufforderung nach, das ein oder andere hier veröffentlichte mit einem entsprechenden Link zu belegen. In diesem Fall geht es um Avokado- Fruchtfleisch.

Hier also ein Link zu einer Aussage einer absoluten Expertin, allerdings in Englisch

 

https://drjeandoddspethealthresource.tumblr.com/post/43604617320/avocados-dogs-cats#.We9jSFu0NaQ

 

 

Do

21

Sep

2017

Intensives Pfoten lecken

Intensives Pfoten lecken

wird meist in Verbindung gebracht mit einer bestehenden Futtermittelunverträglichkeit oder -allergie. Es wird dann gesucht und geforscht, eine Ausschlussdiät gemacht, Antibiotika gegeben oder Corticosteroide...und trotzdem hört das Pfoten lecken nicht auf. Viele Hunde sprechen nur unzufriedenstellend auf diese Behandlungen an. Überraschenderweise zeigen viele Hunde, die ihre Vorderpfoten lecken auch wenig von Entzündungen oder Unwohlsein. Die Hunde, die ihre Vorderbeine lecken haben aber eventuell Muskelspasmen und Entzündungen in der Schulterblattregion. Die Hunde, die ihre Hinterbeine lecken,haben oft Verletzungen an der Lendenwirbelsäule. Dort sitzen die Nerven für die Hinterbeine.
Vorder-Pfoten- Lecker sind oft Hunde, die an der Leine zerren, oder sie werden ausgeführt mit einer Flex- Leine die am Halsband befestigt ist.Hunde, die die Hinterbeine bearbeiten sind oft Sprinter, Ball- Verrückte.

Wurde also Dein Pfoten- Lecker schon erfolglos auf Allergien getestet und behandelt ohne das eine Besserung eintrat, Zusätze und Medikamente kaum Linderung brachten, dann versuche es mit einem Geschirr. Befestige die Leine nicht am Halsband, insbesondere nicht, wenn der Hund an der Leine zieht. Den Hinterpfotenlecker lasse mal für 4 Wochen alles ruhiger angehen, keine Ballspiele, kein toben.
Ein Ciropraktiker oder Physiotherapeut könnte helfen. Alles, was den Körper bzw. den Bewegungsapperat schont ist jetzt gut.
Gelenkunterstützende Kräuter können helfen. Innerhalb von 8 Wochen sollte sich Besserung zeigen.

Do

14

Sep

2017

Warum ich so lange nichts geschrieben habe...

...weil ich beschäftigt war, und zwar mit dem Thema IBD beim Hund!

 

Dieses Thema interessiert mich gerade sehr und es ist wirklich interessant. Leider steigt auch der Bedarf an Informationen zu diesem Thema ständig an.

 

IBD, das ist so etwas wie eine Entzündung irgend wo im Verdauungstrakt mit mehr oder minder schweren Symptomen wie Bauchgluckern, Reflux,  Erbrechen, Durchfall, Gewichtsverlust und so weiter. Die verschiedenen Ursachen sind dabei genau so vielfältig wie die betroffenen Stellen des Verdauungstraktes und dazu noch individuell für jeden einzelnen Hund. Aber es ist spannend für mich....

 

Dazu gibt es übrigens auch eine fb - Gruppe: IBD Hund - lösungsorientierte Suche nach dem individuellen Problem

 

 

 

 

Mo

07

Aug

2017

Galle und IBD

 

Galle und IBD

 


 

Sobald Nahrung in den Magen gelangt wird eine sehr saure Magenflüssigkeit ausgeschüttet. Diese Magensäure wirkt sehr reizend auf den Dünndarm, daher schüttet die Gallenblase eine Flüssigkeit aus, die die Magensäure alkalisch macht. Diese Gallenflüssigkeit hat einen ph- Wert von 9,5 und kann so also die Magensäure, wenn sie in den Dünndarm übergeht, unschädlich machen. Außerdem wirkt die Gallenflüssigkeit als Emulgator für Fette und Öle. Durch das Emulgieren kann der Körper Fette und Öle verstoffwechseln. Und eine noch weitere Funktion der Gallenflüssigkeit ist die Stimulation der Darmperistaltik. Also die rhytmische Bewegung des Darms durch die die Nahrung transportiert wird. Zu guter Letzt aber verbessert die Gallenflüssigkeit auch die Immunfunktion.

 

Über 50% des Immunsystems des Hundes sind im Verdauungstrakt ansässig. Hunderte von Lymphknoten entlang des Darms verrichten dort ihre Arbeit. Gallenflüssigkeit hat eine starke immun- regulierende Funktion im Verdauungstrakt, sie reguliert den Verdauungsprozess und sie verhindert Überreaktionen. Gallenflüssigkeit hat auch antibiotische Eigenschaften, wirkt gegen Pilze, sie tötet Pilze, Bakterien, Hefen und einige Viren.

 

Einige Faktoren können aber dazu führen, dass die Gallenflüssigkeit nur ungenügend zur Verfügung steht. Wird zu wenig Gallenflüssigkeit ausgeschüttet, kann es daran legen, das diese zu dick ist. Die Verdickung der Gallenflüssigkeit geschieht über einen langen Zeitraum, es kann auch zur Entstehung von Gallensteinen kommen. Üblicherweise stellt man irgend wann Gallensteine fest, vorher jedoch war die Gallenflüssigkeit dann schon für lange Zeit zu dick. Die Frage ist, warum diese Flüssigkeit zu dick ist. Daran ist meist eine Fehlernährung Schuld bzw. ein Nährstoffmangel. Bekommt der Hund zu wenig Lecithin, Glycin oder Taurin, dann verdickt sich die Gallenflüssigkeit. Auch Toxine von außen, wie etwa Entwurmungsmittel, Flohschutzmittel, Impfungen, Chemikalien oder andere Toxine können für diesen Umstand verantwortlich sein. Sie alle können den normalen Gallenfluss stören.

 

Ist der Gallenfluss beim Tier gestört, dann können 3 hauptsächliche Szenarien entstehen.

 

Das größte Problem ist einen Gallenflüssigkeitsmangel im Darm und dadurch eine vollständige Verdauung. Der Hund bekommt Reflux und es entstehen Läsionen durch die starke Magensäure, die im Darm dann nur unzureichend neutralisiert wird. Die Magensäure gelangt quasi mit ihrer ganzen Zerstörungskraft in den Darm. Ohne eine ausreichende Menge dieser alkalischen Gallenflüsigkeit bilden sich Wunden/ Geschwüre an der Darmwand und es kann auch zu Blutungen kommen. Aber auch Darmstörungen, Anämie und andre Symptome treten auf.

 

Ohne ausreichende Gallenflüssigkeit arbeitet der Darm nicht effizient und es kann sogar zu Verstopfung kommen. Ist der Darm verstopft, werden Toxine nur unzureichend ausgeschieden, nach Tagen von Verstopfung kann das dann zu einer Durchfallepisode führen, gefolgt wieder von einer Phase mit Verstopfung.

 

Autoimmunreaktionen des Verdauungstraktes, ein bakterielles Ungleichgewicht im Dünndarm und IBD können mit einem gestörtem Gallenflüssigkeitsausstoss in Verbindung gebracht werden.

 

Ein zweites Szenario ist möglich, wenn die verdickte Gallenflüssigkeit im Körper recycelt wird, ein ganz normaler Vorgang eigentlich, denn nur wenige Prozent der Gallenflüssigkeit werden ausgeschieden. Dabei trifft es dan die Leber, es kommt zu einer sogenannten Cholangiohepatitis. Das bedeutet eine Stagnation von Leber und Gallenblase und dann wird die Gallenflüssigkeit nicht mehr „normal“ ausgeschüttet, bzw. die Gallenblase entleert sich nicht richtig.

 

Das dritte Szenario trifft die Bauchspeicheldrüse, denn die wird durchlaufen bevor die Gallenflüssigkeit den Dünndarm erreicht. Hier kann es dann wegen der zu dicken Gallenflüssigkeit zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung kommen. Die Folge daraus kann dann die Entstehung von Diabetis Typ II sein.

 

Hat der Hund keine Gallenblase mehr oder leidet er an Gallenblasenproblemen, hat er wiederkehrende Probleme im Verdauungstrakt und zeigt Symptome wie Erbrechen und Durchfall, oder abwechselnd weichen Stuhl und Verstopfung, dann könnte es daran liegen, dass die Gallenflüssigkeit nicht so, wie sie sollte, dem Körper zur Verfügung steht.

 


 

Di

28

Mär

2017

Kot fressen

Manche Hunde machen das...! Aber längst nicht alle. Oft liest man von diesem nicht sehr gesunden Verhalten in Internetbeiträgen, in denen es um Rohfütterung geht...und leider wird es nur all zu oft belächelt. Doch dahinter verbirgt sich ein ernsthaftes Problem.

Das Futter ist falsch zusammen gesetzt, der Verdauungstrakt des Hundes beginnt Schaden zu nehmen und der Hund versucht durch das Kot fressen, diesen Schaden zu begrenzen.

 

Oft sind zu wenig Kohlenhydrate im Futter enthalten, dafür aber zu viel Protein. Dies hat Auswirkungen auf den gesamten Stoffwechsel. Auf die Schilddrüse, auf das Kortisol, auf die Magensäure, die Gallensäure, auf die Schleimhäute im Verdauungstrakt und auf das Entstehen von Unverträglichkeiten und Allergien. Stellt man erst fest, dass der Hund die Rohfütterung nicht mehr verträgt, kann es sein, dass er in eine "IBD" hineinsteuert.

Und Giardien, Clostridien, usw. können und werden dies begünstigen.

 

Also....sobald der Hund beginnt, die Exkremente anderer Tiere zu fressen, ist es an der Zeit, den Futterplan gründlich zu überarbeiten.

0 Kommentare

Di

07

Mär

2017

Mal nach Dosenfutter geguckt

Heute abend habe ich mich mit dem Angebot an Dosenfuttern beschäftigt. Was mir dabei auffiel, liest Du hier

0 Kommentare

Di

07

Mär

2017

Anfragen nach Tipps und Hilfe bei tier-themen

Liebe Leser, die hier veröffentlichten Themen wurden sorgfältig von mir recherchiert und erarbeitet. Allerdings sind die tier-themen für mich weit aus mehr als nur ein Hobby.

Auch beruflich bin ich mit der Tierernährung befasst und habe daher einen sehr großen Pool an Erfahrungen, Tipps und Tricks, um auch bei schwierigen Fellen weiterhelfen zu können.

 

Viele Leser nutzen die Möglichkeit mit mir in Kontakt zu treten weil es ein spezielles Problem gibt, Allerdings rufe ich nicht immer täglich meine Nachrichten ab.

 

Zuverlässig schneller erreichen mich Anfragen, wenn Sie direkt an post@doc-futter.de geschickt werden. Auch telefonisch bin ich dort erreichbar in der Zeit von 10.00 - 14.00 Uhr oder ansonsten einfach eine Rückruf- Nummer hinterlassen.

 

Gleichzeitig möchte ich jetzt auch die Gelegenheit nutzen, mich für die vielen lieben Zeilen zu bedanken, die mich immer wieder erreichen. Die größte Freude ist es für mich, wenn mein Hobby und meine Passion einem weiteren Vierbeiner und seinem Besitzer helfen konnten.

 

Liebe Grüße

0 Kommentare

Fr

03

Mär

2017

Und hier ein paar gesetzliche Neuerungen

Rauchverbot im Wald

Ab dem ersten März herrscht in allen Wäldern Deutschlands Rauchverbot. Der Grund ist ganz einfach: Auf diese Weise soll die Waldbrandgefahr eingedämmt werden. Auch in der Nähe von Wäldern dürfen nun künftig keine Lager- oder Grillfeuer mehr angezündet werden. Autos, Motorräder und Nutzfahrzeuge dürfen nicht auf Waldwegen abgestellt werden, da ihre heiß gelaufenen Katalysatoren Feuer entfachen können

 

Tierschutz vor Heckenschnitt

Für Hausbesitzer und Hobby-Gärtner gibt es diese Änderung: Wer seine Hecke stark stutzen oder gar einen ganzen Strauch entsorgen will, sollte das bis Ende Februar erledigt haben. Denn dem Tierschutz (nistende Vögel) zuliebe sind radikale Rodungsarbeiten zwischen dem 1. März und 30. September verboten. Wer sich über das Verbot hinwegsetzt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro bestraft werden kann. (dpa/apr)

 

Quelle: radiohamburg.de

0 Kommentare

Fr

03

Mär

2017

Enttäuschung und Unverständnis

23 jähriger Pferdeschänder und Tierquäler erhält nur Bewährungsstrafe

 

Link zum Artikel:

http://www.mopo.de/umland/urteil-durchgesickert-lasche-strafe-fuer-den-pferdequaeler-25948574

0 Kommentare

Fr

03

Mär

2017

Vorgestellt: Annette Gauerkes Futtersorten bei www.doc-futter.de

Futtersorten, die aus Liebe und Leidenschaft zu den eigenen Hunden, den Fenrier Irish Wolfhounds, entwickelt worden sind.

 

5 Sorten Fleisch + Ei + Geflügelleber
wahlweise mit
Kartoffel und Erdmandel oder...
Banane (Kochbanane)

 

 

Annette Gauerkes Original
oder
Annette Gauerkes Original mit Banane

Rohstoffe bester Qualität und eine ausgewogene Rezeptur unterstützen den gesunden Stoffwechsel Ihres Hundes und halten ihn fit. Annette Gauerkes Futterlinie beinhaltet noch weitere Sorten angepasst an die jeweilige Altersstufe.

 

https://www.docfutter.shop/…/00_20160712131347_22-Annette-G…

0 Kommentare

Do

02

Mär

2017

Schon gewusst?

Nassfutter verdaut der Hund innerhalb 4- 6 Stunden, Trockenfutterkroketten verdaut er innerhalb von 8 - 10 Stunden. Tatsächlich hängt es aber auch vom Fasergehalt oder weiteren Faktoren ab.

0 Kommentare

Mi

01

Mär

2017

Proteinreiche Fütterung kann zur Schilddrüsenunterfunktion führen

Im Moment scheint es gerade "schick" zu sein, dem Hund Protein reiche Nahrung zu bieten - auch als Trockenfutter, und gleichzeitig den Anteil an Kohlenhydraten zu senken.

Grundsätzlich kann der Hund damit umgehen: Proteine werden nicht im Körper gespeichert, sie werden einfach ausgepinkelt.

 

.....aber......

 

Protein reiche Nahrung mit wenig Kohlenhydraten erfordert mehr Schilddrüsenhormon!

 

Das neuerdings immer mehr Schilddrüsenerkrankungen beim Hund festgestellt werden ist eng verbunden mit dem Trend, dem Hund Protein reiche Nahrung zu bieten, sei es als Frischfutter oder als Trockenfutter. Sobald der Hundehalter bemerkt, dass der Hund bei dieser Protein reichen Nahrung Fett abbaut, dann hängt dies auch mit den Schilddrüsenhormonen zusammen. Nach gewisser Zeit wird man dann Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion beim Hund bemerken.

 

Der Körper braucht Insulin, um T4 Hormone in T3 Hormone umzuwandeln. Und bei einer Protein reichen aber Kohlenhydrat armen Ernährung wird nicht genug Insulin produziert.

 

Ein weiteres Hormon kann bei einer Kohlenhydrat armen Ernährung aus der Balance geraten: Kortisol!

 

Für die wirklich allermeisten Hunde, also Begleithunde, Haushunde und Sofasitzer sollte stets ein Futter mit adäquatem Proteingehalt gewählt werden. Das schont den Stoffwechsel und die Organe. Und wozu sollte man auch so viele Proteine in den Hund reinfüttern, wenn diese ohnehin, wenn sie den Bedarf übersteigen, ausgepinkelt werden.

 

Hormonelle Imbalancen sind auch für den Hund unangenehm, eine durch Protein reiche Fütterung notwendige Supplementierung mit Schilddrüsenhormonen kann man vermeiden.

 

Link

0 Kommentare

Fr

24

Feb

2017

Clostridien beim Hund

Was das ist, wo das herkommt und wie man sie in den Griff kriegt, liest Du hier

0 Kommentare

Di

21

Feb

2017

Auf eine Nachfrage hin hier weitere Informationen zum Thema Erbse

Ich habe in dem Artikel zur Erbse und Erbsenprotein keine These, also keine Behauptung, aufgestellt. Es ist eine Tatsache. Nachfolgend einige Informationen und Quellen dazu, im Übrigen finden sich auch im Futter abc weitere Infos. Als skeptischer Hundehalter lassen sich noch weitere Informationen im www finden...

 

Es ist bekannt, dass die Erbse den Stoff m-xylohydroquinone enthält. Dieser Stoff kann unfruchtbar machen: Quellen dazu:

 

M - xylohydroquinone, isolated from Pisum sativum L. has been widely studied as a contraceptive agent on animals as well as human beings. However, some of the studies in women showed 60 % effectiveness of the drug (Sanyal, 1956). 

 

Quelle: http://shodhganga.inflibnet.ac.in/bitstream/10603/48682/7/06_chapter%201.pdf

 

Ein weiterer Artikel:

 

Note: Do not use grain free diets during pregnancy and lactation, they are often appropriate for growth. Also, regardless of how good a brand the grain free is, diets with peas as the carbohydrate component may be a problem for fertility. There have never been any feed trials on any grain free foods when it comes to growth, pregnancy, lactation. When in doubt - don't.

A natural chemical in peas (m-xylohydroquinone) can prevent pregnancy – and peas are being studied as a possible natural contraceptive!
(Quelle: http://www.greatdanelady.com/articles/feed_program_for_pregnant_and_lactating_bitches.htm)

 

 Erfahrungen von Hundehaltern, die Erbsen reiches Futter gefüttert haben :

 

Fromm's is loaded with peas, pea flour, pea protein etc. I was feeding Fromm's for around 6 months when one of my girls had a silent heat and another has missed her heat completely. Going to research this more but no more peas for us!!!

 

 

0 Kommentare

Mo

13

Feb

2017

Überarbeitet: Epilepsie beim Hund

Es gibt Neuigkeiten und Ergänzungen zum Thema Epilepsie des Hundes. Interessante und wichtige Hinweise für Halter, deren Hund an Epilepsie leidet.

Vor allem die Informationen zur Fütterung dürften dazu beitragen, epileptische Anfälle bestmöglich zu vermeiden.

0 Kommentare

Mo

16

Jul

2018

Ein Leserbrief aus dem Gästebuch

Tanja schrieb:

 

 

Ich finde es schade, dass über Barfen hergezogen wird, wenn man sich damit nicht auskennt. Wenn man, wie ich, mit Kranken, vor allem chronisch kranken Hunden und Katzen zu tun hat, dann weis man, dass Barfen (richtig gemacht), leben rettet. Natürlich soll man Metzgerfleisch dem Supermarktfleisch vorziehen-siehe Antibiotika und Hormonreste..- aber der Hund stammt nun mal vom Wolf ab und der Darm hat sich bis auf eine verbesserte Aufspaltung von Stärke nicht verändert. Getreide, welches in 95 % aller Trockenfutter drin ist, schadet der Pankreas und macht dick

 

Liebe Tanja,

ich möchte nicht über das Barfen herziehen, sondern auf die möglichen Probleme beim Barfen hinweisen. Leider wird das Barfen bzw. die Rohfütterung immer sehr schnell empfohlen, als Allheilmittel angepriesen, ja, es wird teilweise sogar massiv Druck ausgeübt. Druck in der Richtung: Man sei nur dann ein Tierfreund wenn man roh füttert.

Und damit komme ich schon zu einem nächsten Punkt.

 

Du schreibst selbst: Wenn man es richtig macht. 

Weiß man, ob das Barfen richtig gemacht wird, wenn ich es jemandem empfehle? Ich jedenfalls kann es nicht wissen, würde mich aber mit schuldig fühlen wenn es in die Hose geht. Also empfehle ich es nicht.

 

Und WAS ist denn richtiges barfen?

Richtig ist, das wir z.B. einen Hund füttern, keinen Wolf. Der Hund wurde zum Hund, weil er sich dem Menschen anschloss, weil dort die Nahrung leichter verfügbar war, wie auch immer. Dadurch unterscheidet er sich heute vom Wolf. Ist der Hund ein richtiger Carnivor? Jein. Carnivoren haben einen kurzen Darm, aber dennoch ist der Darm des Hundes im Verhältnis zum Darm der Katze länger. Und die Katze ist ein Carnivore.

Es wird noch spannender. Die Darmflora des Hundes ähnelt der Darmflora des Menschen sehr. Mehr, als es die Darmflora des Schweines oder einer Maus sind. Auch das hat die lange Zeit gemacht, die der Hund den Menschen jetzt begleitet.

Die Darmflora von Hund und Wolf unterscheiden sich deutlich. Dazu gibt es Studien. 

 

https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Darmflora_von_Mensch_und_Hund__aehnlicher_als_gedacht1771015590555.html

 

Wenn man denn also einen Hund füttert wie einen Wolf, dann sollte man auch wissen das Clostridien perfringens absolut üblich sind beim Wolf. Der Wolf frisst auch nicht den Mageninhalt seiner Beutetiere und auch nicht den Pansen. Der Wolf kann instinktiv und intuitiv seine Nahrung wählen, weil er frei ist. Das ist der Hund nicht. Ihm bleibt nur die Wahl das zu fressen, was ihm in den Napf kommt, oder es zu lassen. Hilfsweise fressen solche Hunde dann den Kot anderer Tiere, eine Sache, die nur all zu gerne abgetan wird. Genau so wie nüchtern Erbrechen des Hundes. 

 

Der Hund hat sich ganz einfach verändert und ist kein Wolf mehr. Darum haben wir große und kleine Hunde, mit kurzen Schnauzen oder mit langen. Darum haben Lundehunde sehr viel mehr Zehen an den Pfoten als andere Hunde und darum vertragen sie einfach nicht jedes Futter, ja, Lundehunde vertragen nicht mal jedes Fleisch. Weil sie sich angepasst haben!

 

Das Fleisch beim Barfen besteht oft aus sehr viel Bindegwebe und meist ist es auch nicht, wie beim Wolf: Fleisch von Gras- gefütterten Tieren. Da muss man gar nicht nur an die ganzen Hormone in der Tiermast denken. 

 

Ich weiß nicht, welche chronischen Krankheiten Du meinst, wo Barfen dann das Leben rettet. Leider gehst Du darauf nicht weiter ein.

 

Kohlenhydrate sind im Übrigen nicht schlichtweg schädlich, sondern ernähren die Darmbakterien Deines Hundes. Letztlich muss man die Darmflore bzw. die Bakterien korrekt füttern, um einen gesunden Hund zu haben. Und diese Bakterien sind kein Wolf und die Darmflora des Hundes unterscheidet sich von der Darmfora des Hundes, wie bereits oben erwähnt.

 

Wir haben uns übrigens auch entwickelt im Laufe der Jahrtausende. Wenn denn rohes Fleisch so gesund ist- warum essen wir es denn nicht ständig roh, abgesehen von blutigem Steak, Tartar oder Sushi? Leider outen sich auf diese Frage hin viele Barfer als "Vegetarier"......

Wenn also grüner Pansen so gesund ist....warum landet er nicht so auf unserem Teller?

 

Es geht also nicht um das Herziehen über die Rohfütterung, sondern darum auch über "die Kehrseite" der Medaille aufzuklären. Ich habe für mich entschieden, das Barfen keinesfalls so einfach ist, wie es propagandiert wird und die Gefahren dabei weitaus größer sind, als bei einer Fütterung mit Fertigfutter. Man kann mit Nahrung den Körper manipulieren, und das ist ja auch ein großes Thema hier auf meiner Seite. Auch mit Barf kann man manipulieren. Und diese Themen spreche ich an.

 

Danke für Deinen Eintrag ins Gästebuch.

 

Fr

06

Jul

2018

etwas Neues ......für Hunde aber auch Katzen

Verdauungsstörungen

 

Ich stieß auf ein neues Produkt eines ausländischen Herstellers, das mich sofort interessierte aufgrund der Zusammensetzung. Da das Thema IBD noch immer aktuell ist, schien es mir ein Produkt zu sein, das tatsächlich nützlich sein könnte.

 

Orexis, Tabletten" enthält eine einzigartige Kombination aus Kräuterextrakten wie Fenschel, Pfefferminz und andere. Orexis ist ein Ergänzungsfuttermittel in Tablettenform das dem Hund (oder auch der Katze) helfen soll, einen normalen Appetit zu entwickeln.

 

Einige Hundehalter mit IBD Hunden haben diese Tabletten getestet. Der Hund erhielt eine Tablette, wenn es ihm schlecht ging, Bauchschmerzen hatte, einen aufgedunsenen Bauch hatte oder ähnliches. Orexis wurde von allen als sehr gutes Produkt bezeichnet.

 

Diese Tabletten sind nun in Deutschland verfügbar, für Hunde über 10 kg Körpergewicht heißt das Produkt Orexis M/L.

 

Für Hunde unter 10 kg Körpergewicht und Katzen heißt das Produkt Orexis small.

 

Orexis kann über den www.docfutter.shop bezogen werden.

 

 

 

Di

03

Jul

2018

Bakterien

Bakterien

mehr lesen

Do

12

Apr

2018

60 Seiten Informationen zu IBD

60 Seiten Informationen zu IBD

mehr lesen

Mo

12

Mär

2018

Feenstaub

"Feenstaub"...ein Ergänzungsfutter, jetzt erhältlich

mehr lesen

Herzlich Willkommen!

Etwa 8,2 Millionen Katzen, 5,4 Millionen Hunde, 5,6 Millionen Kleintiere und 3,4 Millionen Vögel bereichern neben den Aquarien- und Terrarientieren das Leben der Deutschen. Aber auch in der Natur, in Zoos, eigentlich immer, sind die Tiere um uns herum und ein wichtiger Bestandteil unseres Daseins.

 

Ein guter Grund, eine weitere Website zu diesem Thema ins Leben zu rufen, denn Themen gibt es in Hülle und Fülle.

 

In den folgenden Seiten finden Sie eine übersichtliche Darstellung verschiedenster Themen rund um das Tier: Grundsätzliche Informationen, aber eingehende Artikel über Haltung, Pflege und Gesundheit. Informationen über Gesetze, die das Tier betreffen, aktuelle Meldungen und viele interessante Bilder.

Ein Forum, ein Blog und ein Marktbereich sind dieser Seite angegliedert.

 

Es wird sich hier also einiges tun und freue mich über ein positives Feed-Back!

Tempelhund
Hunde sind die besten Freunde des Menschen, aber sie sind "Hunde"