Wie in der Steinzeit die Hunde ernährt wurden

Das Hundefutter in der Steinzeit: Wissenschaftlich belegt

Genaugenommen geht es um die Neu- Steinzeit, die Neolithische Periode, also so beeindruckende Monumente wie Stone Henge entstanden.

Nun, doch etwas weiter entfernt, nämlich in Katalonien, fand man viele Gräber, die etwas besonderes Aussagen über die Beziehung von Mensch und Hund.

 

Die Gräber stammen aus der Zeit 3600 bis 4200 vor Christi Geburt.

Die Gräber zeugen von einer sehr engen Beziehung zwischen Mensch und Hund, denn die Gebeine von Mensch und Hund wurden zusammen bestattet in Grubengräbern.

 

Außerdem fand man heraus, das diese Hunde gezielt vom Menschen gefüttert wurden.

 

Mittels einer isotopischen Analyse an den Überresten von 26 Hunden. Die Hunde hatten unterschiedliche Lebensalter und waren etwa 40-50 Zentimeter hoch.

Die Untersuchung zeigte auf, das die Hunde ähnliche Nahrung wie der Mensch zu sich nahm, mit Getreide und Gemüse. Nur wenige wurden mit einer proteinreichen Nahrung ernährt. Bei ähnlichen Funden in Frankreich, Anatolien und China wurde ebenfalls nachgewiesen, das die Hunde mit Mischkost ernährt wurden. 

Letztlich steht fest, dass diese Hunde 10 Gene zur Stärke- und Fettverdauung besaßen.

Damit war der Hund schon damals in der Lage, stärkereiche Futterkomponenten deutlich besser zu verwerten als der Wolf.

 

https://www.sciencedaily.com/releases/2019/02/190214153031.htm