Zecken ganz einfach und komplett aus der Haut entfernen

Zecken einfach und komplett aus der Haut entfernen

Fellwechsel

Typischerweise haaren die meisten Hunde und Katzen im Frühjahr und Herbst um. Aktuell beginnt jetzt das Frühjahr und vermehrt lassen die Hunde Haare. Dabei fallen diese nicht einfach nur aus, sondern sie werden quasi hinausgeschoben von nachwachsendem Haar. Jetzt ist es also an der Zeit, dem nachwachsendem Haar die besten Wirkstoffe zu gönnen, und zwar von innen!

 

Manche Hunde erhalten nicht die benötigten Mengen an Nährstoffen oder haben einen erhöhten Bedarf an diesen. Extra Vitamin- und Mineralzusatzfutter liefern den Zellen der Haut die benötigten Nährstoffe und dadurch verbessert man den Zustand und die Gesundheit von Haut und Fell.

Protein, Fett, Vitamine und Mineralien sind dabei Schlüsselfiguren. Haut und Fell haben die Aufgabe dafür zu sorgen, dass Wasser und Körperwärme nicht verloren gehen, andererseits aber auch, dass z.B. Viren und Bakterien nicht eindringen können in den Körper.

Das Fell besteht überwiegend aus Protein. Enthält die Nahrung nicht adäquate Mengen, dann haart das Tier oder das Fell wird struppig und stumpf oder brüchig. Die Haut besteht aus Zellschichten mit feinen Membranen aus Protein und Fett. Ohne ausreichende Nährstoffe ermüden die Membrane und die Haut wird empfindlich und kann ihre Funktionen nicht mehr erfüllen. 

Proteine und Fette liefern tierische und pflanzliche Nahrungsquellen. Gerade die tierischen Nahrungsquellen bieten alle essentiellen Aminosäuren die Hund und Katze brauchen.

Pflanzliche Nahrungsquellen können diesen Bedarf nicht komplett decken.

Die Fette finden sich in tierischen als auch pflanzlichen Futtermitteln und werden als Fettsäuren in der Haut benötigt. Es gibt zwei essentielle Fettsäuren für Haut und Fell.

Linolsäure erhält die Haut und ohne ausreichende Mengen wäre das Fell dünn und trocken, die Haut wäre fettig, das Haar fiele aus und die Haut würde zu Entzündungen neigen. Katzen brauchen außerdem Arachidonsäure für gesunde Haut und glänzendes Fell. Beides sind Omega 6 Fettsäuren und sie kommen in tierischen Gewebe wie Hühnchenfett und in Pflanzenfetten aus Mais und Soja vor.

Normalerweise enthalten Fertigfutter ausreichende Mengen dieser Omega 6 Fette. Da aber eben diese Fette auch Hautentzündungen fördern können, werden sie mit Omega 3 Fetten ausbalanciert.

Omega 3 findet sich in Fischöl, aber auch Canola- und Leinsamenöl. Bewährt hat sich dabei ein Mischungs- Verhältnis von 5-10 Teilen Omega 6 zu 1 Teil Omega 3. Dann sind gesunde Haut und glänzendes Fell garantiert. 

 

 Vitamine und Mineralien sind essentiell für die Entwicklung von gesunder Haut und gesundem Fell. Die Nahrung sollte daher im besten Fall alle Nährstoffe enthalten, die dafür notwendig sind.

Vitamin oder Mineral Nutzen für Haut und Fell
Vitamin A Haarwachstum und Reparatur der Haut
Vitamin E schützt Hautzellen vor oxidativen Schäden
Vitamin C hilft bei der Wundheilung
Biotin Unterstützt die Verwertung der Proteine
Riboflavin (B2) notwendig für Fett- und Proteinstoffwechsel
Zink notwendig für Fett- und Proteinstoffwechsel
Kupfer beteiligt am Gewebe, Pigment und Proteinsynthese

 

Die Ernährung ist am Zustand von Haut und Fell unmittelbar beteiligt neben den Hormonen, dem Lebensalter und der Jahreszeit. So beeinflussen nicht nur die Jahreszeiten das Fell, sondern auch ggf. eine Trächtigkeit der Hündin oder aber auch das fortgeschrittene Alter des Vierbeiners.

Produkt, welches die nötigen Nährstoffe als Futterzusatz enthält

futterempfehlung Doc Futter VitMin Beauty
Doc Futters VitMin Beauty-erhältlich bei www.futterempfehlung.de

Doc Futters VitMin Beauty

enthält neben Biotin und Zink auch Carotin und verschiedene Aminosäuren,

Lysin, Methionin, Threonin und Thyrosin.

 

Die Vitamine B1, b, B6 und B12, Niacin, Panthotensäure, Folsäure, Cholinchlorid, Eisen, Zink runden die Rezeptur ab.


Insbesondere für langhaarige Hunde und Hunde mit erhöhtem Bedarf ist dieser Futterzusatz sinnvoll.


Auch "Selberkocher" und Barfer können mit diesem Zusatzfutter die ausreichende Versorgung des Hundes mit den Nährstoffen für Haut und Fell sicherstellen.


Gerade in der Zeit des Fellwechsels und möglicherweise nahender Showevents ist VitMin Beauty ein empfehlenswerter Zusatz zur täglichen Fütterung.

Eigene Erfahrungen mit diesem Futterzusatz


Irish Wolfhounds: Kräftigere Fellfarbe, weicheres Fell, mehr Glanz


Miniatur Bullterrier: Seidiges Fell, weich aber griffig, mehr Glanz, das Fell sieht jetzt aus wie aufgemalt


Kleiner weißer Mix mit langem Fell: Weiches, seidiges Fell dass jetzt nicht mehr zum Verknoten neigt, dadurch wesentlich pflegeleichter. Keine Farbveränderungen durch das Carotin.


Nackthund: Der spannendste Fall überhaupt. Vorher hatte sie schnell eher trockene Haut und mitunter bereitete ihr dies auch Probleme, Da sie rassegemäß früh ihre Zähne verlor, ist die Fütterung auch daran auszurichten. Jetzt fühlt sich die Haut wundebar gesund und zart an, wie frisch mit Feuchtigkeitscreme behandelt. Die Haut macht jetzt keine Probleme mehr.

Wenn der Hund unangenehm duftet

Die meisten Hunde haben irgend einen Geruch an sich, der eine mehr, der andere weniger, je nach Rasse. So haben Labradore eine fettigere Haut und duften dem entsprechend stärker als andere Rassen und wenn man mehr als einen Hund besitzt, kann der Hundegeruch schnell überhand nehmen.

Ein zu starker Hundegeruch kann auch durch verdeckte gesundheitliche Probleme ausgelöst werden und darum sollte man genauer überprüfen, warum der Hund einen so starken Geruch verströmt.


Wälzen in übel riechenden "Dingen"

Hunde wälzen sich gelegentlich in verrottenden Dingen um etwa einen Geruch von Shampoo (nach dem Baden) zu überdecken oder um sich schlicht weg zu parfümieren. Das für uns eben Tierkot, Aasreste oder Sonstiges nicht so toll riecht, berücksichtigt der Hund leider nicht.

Blähungen

Je nach Fütterung und/ oder Zustand des Dünndarms kann es zur Entwicklung von Gasen kommen, die dann unangenehme Gerüche aus dem Allerwertesten entlassen. Eine Anpassung der Fütterung kann helfen, manche schwören auf die Gabe von Joghurt mit lebenden Bakterien. Wie auch immer, bläht der Hund übermässig, ist ein Besuch beim Tierarzt vorzunehmen.

Futter

Eine kohlenhydratreiche Fütterung kann den Geruch des Hundes ebenfalls nachteilig verändern, gerade die Entwicklung von Pilzen und Bakterien kann damit gefördert werden. Eine fleischhaltigere Fütterung kann das Hautbild und somit auch den Geruch des Hundes .

Ungepflegtes Fell

Im Hundefell sammeln sich schnell Staub-, Schmutz- und Fettpartikel an, die das Fell erstumpfen lassen und es bilden sich Knötchen und Verfilzungen. Damit sich diese Schmutzpartikel gar nicht erst ansammeln, muss das Fell regelmäßig gebürstet werden. Dadurch wird einer Geruchsentwicklung vorgebeugt, denn ein ungepflegtes Fell führt schnell zu Hautinfektionen durch Bakterien die in schweren Hautirritationen enden können.

Man muss den Hund nicht immer baden! Zunächst ordentlich bürsten um lose Haare und Staub zu entfernen. Mit einem leicht angefeuchteten Tuch dann den Hund abwischen, das Gesicht nicht vergessen. Für die Bereiche um Augen und Nase verwendet man angefeuchtete Wattepads. Danach wird hauchfein Backpulver auf das Fell gestreut und mit den Fingerspitzen eingearbeitet. Vorsicht bei Augen und Nase! Dort darf nichts hinein gelangen. Das Backpulver einige Minuten einwirken lassen und danach ausbürsten. Zum Schluss am besten mit einem Wolltuch noch einmal abreiben und "nachpolieren".

Muss es aber doch ein Vollbad sein, dann kann man auch hier das Fell sehr natürlich reinigen. Dazu wird 1 Teil Hafermehl mit  Teil Backpulver gemischt und 1/4 Tasse warmes Wasser zugefügt und verrührt. Diese Mischung trägt man auf das vorher warm gespülte Fell auf und lässt es einige Minuten einwirken, danach mit lauwarmem Wasser abspülen. Das Fell wird herrlich sauber dadurch. Das Hafermehl beruhigt, pflegt und befeuchtet auch die Haut, pflegt also nicht nur das Fell!

Ohrinfektionen

Ohrinfektionen sind nicht nur äußerst unangenehm für das Tier, sondern auch für die menschliche Nase, denn sie verströmen einen extrem unangenehmen Geruch. Kratz sich der Hund regelmäßig an Kopf und Ohren und/ oder schüttelt den Kopf häufig, dann ist der Besuch beim Tierarzt unumgänglich. Ohrinfektionen sind schmerzhaft und müssen sofort behandelt werden

Infektionen der Maulhöhle

Zahnstein, Zahnbelag, Futterrückstände oder auch Entzündungen von Zahn und Zahnfleisch machen einen schlechten Atem. Auch hier prüft und hilft der Tierarzt.

Ein Mundspray für Hunde macht man übrigens so: 1 Tasse Wasser aufkochen, 5 Stengel frische Petersilie hineingeben und das ganze dann bis Zimmertemperatur abkühlen lassen. Danach in eine Sprayflasche abfüllen-fertig! Hunde mögen das und gesund und verträglich ist es auch.

Analdrüsen

Dies ist ein weiterer populären Grund für üblen Geruch. Die Analdrüsen liegen neben dem Anus und entleeren sich normalerweise beim Absetzen von Kot. Manchmal können diese Drüsen aber blockiert sein oder aber das Sekret läuft einfach aus den Drüsen heraus. Manche Rassen neigen zu Problemen mit diesen Drüsen. Ein Zeichen dafür ist das so genannte Schlitten fahren, wenn der Hund mit dem Po über den Boden robbt.. Der Tierarzt wird in einem solchen Fall die äußerst unangenehme Aufgabe übernehmen, die Analdrüsen auszudrücken. Macht man das nicht, können sich daraus weitere Probleme ergeben!

Hautinfektionen

Zuviel Bakterien und Hefen auf und in der Haut machen ein schlecht riechendes Hundefell. Sollte sich das Problem bei einer Futterumstellung nicht abstellen, muss der Tierarzt zu Rate gezogen werden.

Parasiten

Leidet der Hund an Milben im Fell und/oder auf der Haut, dann verbreitet sich ein sehr typischer und unangenehmer Geruch. Milbenbefall wird spätestens durch ein Hautgeschabsel diagnostiziert, manchmal fällt der Parasit aber auch schon dadurch auf, dass das Fell kahle Stellen bekommt. Ab zum Tierarzt-sofort!

Weitere Tips gegen Hundegeruch im Haus

- Fußböden und Teppiche sauber und haarfrei halten. Teppich kann man gelegentlich hauchfein mit Backpulver bestäuben und dies über Nacht auf dem Teppich belassen. Am nächsten Morgen einfach absaugen. Das ist umweltfreundlich, natürlich und auch verträglich für den Hund, da es sich nicht um die chemische Keule handelt. Backpulver neutralisiert Gerüche und reinigt.


-Hundebetten und -decken, aber auch Spielzeuge aus Stoff und waschbaren Materialien regelmässig wechseln und waschen.


-Den Hund nicht parfümieren. Lediglich ein "Haarwasser" aus viel Wasser und etwas Apfelessig verwenden. Es reinigt und vertilgt Gerüche. Ausserdem wirkt es desinfizierend bei kleineren Abrasionen.


-Den Hund nicht zu oft baden, dafür aber regelmässig bürsten.


- Gutes Futter und eventuell Omega 3 Fettsäuren reichen.


- Hat sich der Hund in etwas stinkendem gewälzt, bitte den Hund nur mit geeignetem Shampoo waschen. Ein Geheimtip ist die Verwendung von Tomatensaft zur Entfernung solcher Stink- Flecken aus dem Fell!


-Schnauze und Pfoten abwischen ist hilfreich  ;)


-Näpfe und andere Utensilien regelmässig gründlich reinigen!

Lose Hundehaare auf Polstern und Teppichen kann man übrigens wunderbar entfernen, in dem man entweder mit Gummihandschuhen drüber streicht oder einen Flächenabzieher mit Gummilippe benutzt.

In der Hundepflege kann man durchaus das ein oder andere Problem mit einfachen Hausmitteln bekämpfen. Oft sind sie wesentlich günstiger, aber auch viel verträglicher, als käufliche Mittel. Und an dieser Stelle stelle ich nun einige davon vor.

 

Floh- Repellents aus Kräutern:

 

Rosmarin- Öl: 1 TL getrockneter Rosmarin in 600 ml kochendes Wasser geben, 10 Min. ziehen lassen, abseihen und abkühlen lassen.

 

Pfefferminz- Öl: 5-10 Tropfen Pfefferminz- Öl in 5 l warmes Wasser geben. Einen Flohkamm in diese Lösung dippen und dann das Fell durchkämmen. Die Wirkung hält etwa 1 Woche an. Bei akutem Flohbefall haben sich die Plagegeister nach etwa 2 - 4 Wochen verzogen.

 

Pennyroyal ( Menta pulegium, Polei- Minze): Diese Pflanze kann den Vermehrungszyklus von Flöhen unterbrechen. Zubereitung und Anwendung wie bei Pfeffermin- Öl, es kann auch mit Pfefferminz kombiniert werden. Pennyroyal nicht bei trächtigen Tieren anwenden.

 

 

Floh
Floh

Stare polstern ihr Nest übrigens auch mit Odermennig aus, der dann das Nest flohfrei halt.