VEREIN UND HERBERGE CYD SANTA MARIA

 

Offizielle Homepage


Der Verein CYD SANTA MARIA, mit Steuernummer: G-92.703.669 im ersten Teil des nationalen Vereinsregisters Nr.: 594.832, hat ein Tierheim in Málaga für misshandelte und ausgesetzte Pferde.


 

Beide Vereinigungen arbeiten zusammen, um die Rechte der Tiere zu verteidigen, hauptsächlich die der Einhufer.

DIESE erhalten keine Subventionen seitens der Verwaltungen und sind unabhängig von anderen Vereinigungen oder Einrichtungen, sowohl öffentlichen wie privaten.
Der Verein und die Herberge CYD SANTA MARIA sind hauptsächlich gemeinnützige Vereinigungen, die keine gewinnerzeugenden Aktivitäten mit den Tieren durchführen, weder mit denen, die misshandelt, noch mit denen, die ausgesetzt wurden.
Wir bedanken uns für die Ideen und Vorschläge, die das Ziel haben, geretteten Tieren zu helfen, jedoch wird dieses Arbeitsteam keine Initiative akzeptieren, die ein oder mehrere Tiere dazu nutzen, wirtschaftlichen Nutzen daraus zu erzielen.


DER VEREIN
Der Verein CYD SANTA MARIA konzentriert seinen Einsatz in drei Hauptarbeitsbereiche:

Die INFORMATION ist nützlich, damit jede Person weiß welche Rechte und Pflichten, sie hat. Viele Leute verursachen Schäden aus Unwissenheit. Der Verein hält es für sehr wichtig, den Bürger anhand von Konferenzen, Vorträgen und durch die Presse über die Tierschutzgesetzgebung aufzuklären (Aufgaben, die die öffentlichen Behörden durchführen sollten).

Die AUFKLÄRUNG ist ein unumgängliches Werkzeug zur Vorbeugung. Der Verein und die Herberge koordinieren Aktivitäten, damit Kinder und Jugendliche diese Tiere kennenlernen und
einige Konsequenzen der Misshandlung und der Aussetzung persönlich sehen können.

Das Motto des Vereins ist: “Das der Tag kommen wird, wo es ungewöhnlich ist, nicht anzuzeigen”. Tagtäglich gibt es immer mehr Leute die sich bewusst sind, daß die ANZEIGE eine Tat der guten Menschen und Bürger ist, die die Gesetzgebung einhalten. Anzeigen ist nichtsVverwerfliches, aber wegschauen, wenn ein lebendiges Wesen leidet, schon.

DIE HERBERGE

Die HILFE die die Auffangstation CYD SANTA MARIA anbietet, wird gleichgesetzt mit gerettetem Leben, würdevollem Tod oder, was manchmal noch wichtiger ist, mit der Reduzierung des Schmerzes auf ein Minimum. Die Herberge sammelt misshandelte, ausgesetzte, verunglückte und in ihrer Endphase befindliche Einhufer ein. Dank der freiwilligen Helfer und der Mühe und Zuwendung seitens des Personals der Einrichtung werden die Pferde begleitet und erhalten eine 24-stündige Betreuung, trotz der geringen verfügbaren Mittel.

Im NOTFALL:

Im Fall eines Notrufs durch einen anonymen Bürger, ist der erste Schritt die Prüfung, ob es sich um eine zuverlässige Information handelt. Sollte die Benachrichtigung von einer öffentlichen Behörde sein (Ortspolizei, Gendarmerie, SEPRONA, Rathaus….), macht sich sofort ein angemessenes Fahrzeug, normalerweise ein offizieller Lastwagen des Tierheims, auf den Weg. Es wird zu dem Ort gefahren, die Situation analysiert und wenn das Tier auf den Laster steigen kann, wird es sofort zur Herberge gebracht (falls nicht, wird ihm vor Ort die Erste Hilfe geleistet, ohne es fortzubewegen). Währendessen wird im Tierheim der bestmögliche Ort bezüglich des Krankheitszustandes oder der Verletzungen des Tieres vorbereitet. Sobald das Pferd im Tierheim angelangt ist, wird es von einem Tierarzt untersucht, der dann feststellt, wie es dem Tier geht und welcher Behandlung es unterzogen werden muss.

Gelegentlich muss das Pferd über Stunden hinaus, aufgrund seiner schlechten Verfassung in der es ankommt, behandelt werden. Dieses unter Einhaltung der genauen tierärztlichen Behandlung, manchmal bis zum Tode.

RTL berichtete bereits über die dramatischen Situation der Pferde in Spanien.

Aufgrund der Krise können die Besitzer die Pferde nicht mehr halten. Wer den Bericht sehen möchte folgt diesem Link.

 

und noch mehr:

 

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=XDmVpMRl1yQ

E- Mail vom 16.07.2012 von Viktoria, CYD Santa Maria:

 

Liebe Freunde und Unterstützer,

mal wieder musste sich das Team von CYD Santa Maria einer großem und komplizierten Aufgabe stellen. Wir haben uns dieser Aufgabe mit aller Kradt gestellt, weil wir sicher sind, daß Ihr uns weiterhin unterstützt.

 

Die geschichte ist ziemlich lang, daher werde ich es Euch nur in er Kurzform erzählen. Wir haben 26 ausgesetzte Pferde von einem Hügel nahe Marbella gerettet.

Der dortige Stadtrat, der uns in keinster Weise unterstützt, fällte eine Reihe von Entscheidungen nach denen die Pferde, wenn wir nicht schnell genug gehandelt hätten, letztlich den Tod gefunden hätten. Einige Pferde starben bereits, bevor wir ihnen helfen konnten.

 

Jetzt sind alle Pferde sicher untergekommen. Momentan mehr als 80 Pferde unter unserer direkten Verantwortung. Diese Pferde, ausgenommen der erst kürlich geretteten und den 20 Pferden, die in den vergangenen Jahren adoptiert worden waren und zu uns zurück kamen. Ihr könnt Euch also vorstellen, wieviel Arbeit wir zur Zeit haben und warum nur so wenige Briefe von uns kamen.

Mehr als 20 Pferde zu Retten ist eine wagemitige Entscheidung. Ohne die Unterstützung von Concordia wäre es mehr als schwierig gewesen. Aber wir haben in Vertrauen auf Gott und Eure Unterstützung den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Eine so große Herde aufzunehmen bedeutet auch, die finanziellen Möglichkeiten jenseits des Limits auszuschöpfen. Aber wir sind hier, und arbeiten und geben den Pferden die nötige Aufmerksamkeit die so vielen Pferden in Spanien verwehrt wird.

 

Ich bewundere all die Freiwilligen, die uns hier helfen und unterstützen, unseren Luciano, seine unglaublich gute Arbeit und seinen standhaften Humor.Und natürlich auch Concordia für ihre mutige und tapfere Beharrlichkeit und ihren Willen sich diese Bürde aufzuladen, mehr, als man oft ertragen kann.

 

Ich möchte außerdem noch etwas anmerken, ansonsten wäre Concordia sicher böse mit mir. Abgesehen von der Rettung der Pferde haben wir Haftstrafen für die verantwortlichen Personen der ausgesetzten Pferde beim Gericht beantragt.

Dies ist eine "historische" Anklage, aber wir denken es ist genug der vendeten und gestobenen Pferde. Die Antwort aus dem Rathaus war: Zur Zeit kann man nicht tun, was man machen wollte. Stimmt ihr dem zu?

 

Und noch etwas:

Wenn Du uns etwas mehr helfen möchtest, wären wir sehr dankbar für Materialspenden. Einige der kürzlich geretteten Pferde sind sehr krank. 2 Stuten haben ernsthafte Augenverletzungen und andere brauchen dringend Antibiotika.

Wir brauchen Verbandsmaterial, Diprogenta Salbe, Kortisonsalbe,Furacin Creme, Kochsalzlösung in großen Flaschen, Equibaczin oral, Zinksalbe, Anti- Pilz Salben, Wurmkuren und Wasserstoffperoxid.

 

Wenn Du so etwas für uns entbehren kannst, würden wir uns über die Zusendung sehr freuen.

 

Ihr alle seid für uns in CYD ein Geschenk des Himmels, dás möchte ich noch einmal zum Ausdruck bringen..ich umarme Euch alle!

 

Virginia